Pretty Links vs. ThirstyAffiliates: Welches Affiliate-Plugin ist das bessere?
Table of Contents
Wer seine Affiliate-Links professionell maskieren möchte, kommt an zwei WordPress-Schwergewichten nicht vorbei: Pretty Links und ThirstyAffiliates. Beide Plugins dominieren den Markt, beide kommen aus derselben Entwicklerschmiede – und doch gibt es entscheidende Unterschiede, die über deinen Erfolg als Affiliate entscheiden können.
In diesem Tool-Check vergleichen wir die Funktionen, die Usability und das wichtigste Kriterium für Amazon-Partner: die rechtliche Sicherheit.
Die Kontrahenten im Überblick
1. Pretty Links: Der intuitive Allrounder
Pretty Links ist das wahrscheinlich bekannteste Plugin für URL-Shortening unter WordPress. Es besticht durch eine extrem einfache Benutzeroberfläche, die stark an externe Dienste wie Bitly erinnert, aber auf deiner eigenen Domain läuft.
- Stärke: Schnelligkeit und Branding.
- Ideal für: Blogger, Podcaster und Social Media Marketer, die kurze, einprägsame Links für Newsletter oder Audio-Inhalte brauchen.
2. ThirstyAffiliates: Das Kraftpaket für Nischenseiten
ThirstyAffiliates ist tiefer in den WordPress-Workflow integriert. Es behandelt Affiliate-Links eher wie „Produkte“ oder „Beiträge“, was bei einer großen Anzahl an Partnerprogrammen für deutlich mehr Ordnung sorgt.
- Stärke: Komplexes Link-Management und Amazon-Konformität.
- Ideal für: Betreiber von Nischenseiten, Review-Portalen und alle, die intensiv mit dem Amazon Partnernet arbeiten.
- Feature
- Link-Management
- Amazon „Uncloaking“
- Geolink-Targeting
- Link-Health-Check
- Statistiken
- Pretty Links
- Einfache Liste, Kategorien & Tags
- Nein
- Nur in der Pro-Version
- Ja (Scannt auf 404-Fehler)
- Basis-Reporting
- ThirstyAffiliates
- Hierarchische Kategorien (wie WP-Posts)
- Ja (Smart Uncloaking)
- Ja (Pro)
- Ja (Prüft vor dem Veröffentlichen)
- Detaillierte Charts & Berichte
Das Killer-Argument: Amazon Compliance
Für viele Webmaster ist das der entscheidende Punkt: Die Richtlinien von Amazon verbieten das „Verschleiern“ von Links eigentlich. Wer dort einen normalen Cloaking-Link nutzt, riskiert seinen Account.
ThirstyAffiliates bietet hier die Funktion „Smart Uncloaking“. Das Plugin erkennt, wenn ein Nutzer (oder der Amazon-Bot) den Link aufruft und zeigt die originale, unmaskierte URL an, während für alle anderen Statistiken und die Optik auf der Seite der „schöne“ Link erhalten bleibt. Pretty Links bietet dieses spezifische Feature in dieser Form nicht direkt an.
Die Preisfrage: Free vs. Pro
Beide Plugins bieten eine kostenlose Version im WordPress-Repository an.
- Die Gratis-Versionen beider Tools beherrschen das grundlegende Maskieren (z. B. 301-Redirects) und einfaches Klick-Tracking. Das reicht für den Start völlig aus.
- Die Pro-Versionen (beide starten 2026 bei ca. $99/Jahr) schalten Automatisierungen frei. Ein Highlight bei Pretty Links Pro sind die „Product Displays“ – schicke Boxen, die deine CTR massiv steigern. ThirstyAffiliates Pro punktet hingegen mit automatischem Keyword-Linking, bei dem das Plugin vordefinierte Wörter in deinem gesamten Blog automatisch mit Affiliate-Links hinterlegt.
Fazit: Welches Plugin solltest du wählen?
Es gibt keinen eindeutigen Verlierer, aber klare Anwendungsfälle:
Wähle Pretty Links, wenn…
… du eine einfache Lösung suchst, um Links für Social Media, Podcasts oder Newsletter zu kürzen. Wenn du Wert auf Design legst und deine Produkte in schicken Boxen präsentieren willst, ist die Pro-Version von Pretty Links deine Wahl.
Wähle ThirstyAffiliates, wenn…
… du eine professionelle Nischenseite betreibst und viel mit Amazon arbeitest. Die Ordnung in den Kategorien und die Sicherheitsfeatures für Amazon machen es zum unangefochtenen Favoriten für Power-Affiliates.
Webmaster-Tipp: Starte mit der kostenlosen Version von ThirstyAffiliates, wenn du langfristig planst. Die Struktur ist skalierbarer, falls dein Projekt von 10 auf 500 Links anwächst.
Du hast dich für ein Tool entschieden, weißt aber nicht, wie du die Suchmaschinen-Bots richtig steuerst? Lies hier, wie du maskierte Links mit der robots.txt und rel=“sponsored“ absicherst.





Hinterlasse einen Kommentar
An der Diskussion beteiligen?Hinterlasse uns deinen Kommentar!