Ein Advisor, im Deutschen oft als Berater bezeichnet, ist eine Person oder Organisation, die Fachwissen, Einblicke und Anleitungen in einem spezifischen Bereich bietet. Dies kann ein breites Spektrum von Fachgebieten umfassen, wie Finanzen, Bildung, Technologie, Recht oder Unternehmensführung. Die Rolle eines Advisors besteht darin, Klienten oder Organisationen dabei zu unterstützen, informierte Entscheidungen zu treffen, Strategien zu entwickeln oder Probleme zu lösen. Advisors nutzen ihre Erfahrung und ihr Wissen, um ihren Klienten maßgeschneiderte Ratschläge und Empfehlungen zu geben, basierend auf den spezifischen Bedürfnissen und Zielen des Klienten. (Quelle: ChatGPT: „Was ist ein Advisor?“

Der XOVI Advisor ist ein intelligenter SEO-Berater: Er liefert maßgeschneiderte Aufgaben und verrät, um welche du dich zuerst kümmern solltest. Jede Aufgabe enthält Hintergrundwissen und Anleitungen, wie die Aufgabe gelöst werden kann.

Gerade für unerfahrene Suchmaschinen-Optimierer ist oftmals der Einstieg eine der größten Hürden. Welche Aufgabe ist wichtig? Welche nicht? Welche Aufgaben sind überhaupt zu erledigen? Hier setzt der XOVI Advisor an.

Zunächst wird mittels der XOVI-Werkzeuge die Website auf ihren technischen Zustand, ihre Inhalte und die SEO-Kompatibilität untersucht. Die Ergebnisse diese fundierten Website-Analyse werden in konkrete, genau auf die Website zugeschnittene Aufgaben übersetzt.

Diese Aufgaben sind ein Mix aus den wichtigen SEO-Maßnahmen und den Ergebnissen der Analyse der Website. Diese Aufgaben sind unterteilt in die Bereiche

  • Basis
  • Technik
  • Inhalt
  • Linkaufbau
  • Wettbewerb
  • Keywords
  • Keyword Recherche
  • Others

und nach Prioritäten geordnet. So wird vermieden, dass schnelle und einfache, aber nicht sehr wichtige Aufgaben zuerst erledigt werden. Jede Aufgabe enthält Problemerläuterungen und eine Anleitung zur Lösung dieser Aufgabe. Hintergrundwissen wird ebenfalls mitgeliefert. Natürlich lassen sich dieser Checkliste eigene Aufgabe hinzufügen.

Diese Checkliste wird übersichtlich ähnlich einem Kanban-Board dargestellt. Die Spalten

  • Offen
  • In Bearbeitung
  • Erledigt

bieten ein praktisches Aufgaben-Management.

XOVI advisor-task

Fazit: ein unglaublich nützliches Tool, das gerade dem SEO-Unerfahrenen eine wertvolle Hilfe und Orientierung im Dschungel der notwendigen SEO-Aufgaben bietet.

WooCommerce

Frage eine Gruppenmitglieds in der Facebook-Gruppe „WordPress-Bistro„:

Im in WordPress eingefügten Shopsystem Woocommerce würde ich gerne den Menüpunkt Angebote hinzufügen, wo man alle aktuelle reduzierten Artikel automatisch angezeigt bekommt. Weiss jemand, wie das geht?

So gehts:

  1. Erstelle ein Produkt oder bearbeite ein bereits erstelltes Produkt: „Produkte > Erstellen“
  2. Vergib zusätzlich zum Produktpreis einen Angebotspreis. Du kannst diesen zeitlich beschränken, es ist optional, Du musst es nicht nutzen. (siehe Abbildung „Angebotspreis“)
  3. Speichere Dein Produkt
  4. Gehe zu Seiten > Erstellen
  5. Gib der Seite einen Titel, zum Beispiel „Angebote“.
  6. Füge in diese Seite lediglich den Text (inklusive der eckigen Klammern) [sale_products] ein. Bei dem Ausdruck handelt es sich um einen so genannten Shortcode, Du findest eine Übersicht der WooCommerce Shortcodes in der Dokumentation.
  7. Speichere und veröffentliche die Seite
  8. Gehe zu Design > Menüs
  9. Im Bereich Seiten wähle die soeben erstellte Seite „Angebote“
  10. Speichere das Menü.
  11. Du hast nun im Menü einen Menüpunkt „Angebote„, bei einem Klick darauf wird eine Seite mit allen derzeit im Angebot befindlichen Produkten geöffnet.

Angebotspreis

Soll die Darstellung in der Seitenleiste erfolgen, kann dafür ein Text-Widget genutzt werden. Auch dort ist lediglich der Shortcode [sale_products] einzufügen

Twitter erfreut sich zunehmender Beliebtheit – diese sechs Twitter-Tipps können den Einstieg erleichtern.

(hth Horst 😉 )

Lade #Videos hoch, um mehr Interaktion zu erzielen

Verwende Videos! Tweets mit verbesserter Sichtbarkeit erhalten mehr Aufmerksamkeit. Wenn Du Videos sinnvoll – zum Beispiel zum Storytelling – nutzt, können Dir diese Tweets helfen, Aufmerksamkeit in Interesse, Interesse in Leads und Leads in Verkäufe zu verwandeln.

So geht’s: Im Browser (https://twitter.com): Klicke einfach auf das Videosymbol unter dem „Was gibt’s Neues“-Feld. Jetzt kannst Du ein Video hochladen.

In der App: Tippe auf das Symbol zum Erstellen eines Tweets unten rechts. Tippe dann auf die Aufnahmetaste, um ein Video aufzunehmen, oder lade ein Video aus dem Fotoalbum deines Geräts hoch. Du kannst auch „live gehen“ – dann twitterst Du ein Video in Echtzeit.

Bindest Du die Adresse eines (zum Beispiel Youtube)-Videos ein, so wird automatisch das Vorschaubild erstellt und die Kurzbeschreibung hinzugefügt. So kannst Du Deine Follower gezielt zu Deinem Youtube-Account führen.

Lade bis zu 4 #Fotos für jeden Tweet hoch

Wusstest du, dass du für jeden Tweet bis zu 4 Fotos hochladen kannst? Nicht nur das, Du kannst bis zu 10 Leute markieren („taggen“) und hast immer noch 140 Zeichen für die Nachricht übrig

Sobald Du ein Foto hochgeladen hast, klickst Du einfach erneut auf das Fotosymbol, um ein anderes Foto auszuwählen. Wenn Du die mobile App von Twitter verwendest, kannst Du die Bilder auch noch ein wenig bearbeiten.

Das optimale Seitenverhältnis für Bilder beträgt 2:1, das Format sollte Querformat  bei 1024px * 512 px sein

Ubrigens: Fotos funktionieren auch für Direktnachrichten!

Suche nach Twitter-#Listen

Twitter-Listen sind eine pures Gold wert, um relevante Tweets zu finden und Twitter-Nutzer anzusprechen. Unter einer Liste versteht man eine benutzerdefinierte Gruppe von Twitter Accounts. Du kannst eigene Listen erstellen oder die Listen anderer Nutzer abonnieren. Wenn du eine Listen-Timeline aufrufst, werden nur die Tweets der Accounts auf dieser Liste angezeigt. Das schafft etwas Übersichtlichkeit – besonders wenn Du Tweets mit unterschiedlichen Interessen folgst.

Leider kannst Du nicht so ohne Weiteres nach Listen suchen, doch Du kannst mit Google nach ihnen suchen. So suchst Du zum Beispiel nach Listen zum Thema Excel:

site:twitter.com  inurl:lists  inurl:members  inurl:excel

Du kannst nun eine eigene Liste erstellen und die gefundenen Personen Deiner Liste hinzufügen. Klicke dazu auf die drei Punkten neben dem „Folgen“-Button und wähle „Den Listen hinzufügen oder daraus entfernen“ Du kannst auch die komplette gefundene Liste abonnieren.

Natürlich kannst Du auch sehen, auf welchen Listen Du dich befindest. Klicke auf deinem Tab Listen auf Mitglied von, um zu sehen, auf welchen Listen du dich befindest

Verwenden Sie spezielle Twitter-#Tastenkombinationen

Lerne die Twitter-Tastaturkürzel kennen und twittere schneller.

Logge dich auf der Twitter Homepage ein, drücke dann die „Shift“ und die „?“ Tasten auf Ihrer Tastatur gleichzeitig. Es öffnet sich eine Liste der Tatstaur-Shortcuts.

Hier ein paar, um zu beginnen:

g + i = Twitter-Listen

g + l = mit „Gefällt mir“ markierte Tweets

n = neuer Tweet

m = Direkte Nachricht

#Analysiere Deine Tweets kostenlos

Twitter Analytics bietet erstaunliche Daten wie durchschnittliche Retweets, Reichweite Ihrer Tweets, einflussreichste Inhalte, Ihr Influencer … und vieles mehr

Während Du in Deinem Twitter-Konto angemeldet bist, klicke auf Dein Profilbild rechts oben und wähle „Analytics“.

Für jeden gesendeten Tweet kann die Anzahl der Impressions, der Interaktionen und die Interaktionsrate verfolgt werden. Das Wissen über die Zielgruppe hilft Tweets relevanter auszurichten

Verwende #Hashtags

Hashtags (diese Rauten, #) dienen als Filter- und Suchbegriffe. Du kannst damit Deine Tweets taggen, damit sie in der Suche besser gefunden werden. Wenn du auf einem öffentlichen Account mit einem Hashtag twitterst, kann jeder, der nach diesem Hashtag sucht, deinen Tweet finden.

Natürlich gibt es auf Twitter noch vieles zu entdecken, es gibt Tools zur Automatisierung, Indexierung, Archivierung…

Weitere Informationsquellen sind zum Beispiel

Bildquelle: Pixabay

Start-Katalon-Studio

Die Aufgabe:

„Gibt es eine Möglichkeit, wie neue Benutzer zu WordPress per Excel Tabelle hinzugefügt werden können?
Hintergrund: ich habe für eine firmeninterne Seite ständig die Aufgabe, neue Mitarbeiter anzulegen, was ein bisschen nervig ist. Schöner wäre, dass das Backoffice einfach neue Mitarbeiter in eine Excel Tabelle einträgt und z.B. per Zapier die Mitarbeiter als User angelegt werden. Zapier hat dafür aber scheinbar keine Funktion. Sonst wäre mir keine Möglichkeit bekannt.“

(aus einer Facebook-Gruppe zu WordPress- und SEO-Fragen)

Der Lösungsansatz:

Sicherlich ist ein Copy & Paste aus einer Excel-Tabelle eine Möglichkeit, jedoch bieten monotone und sich häufig wiederholende Tätigkeiten eine große Anzahl möglicher Fehlerquellen – insbesondere, wenn sie manuell ausgeführt werden. Jeder Softwaretester kann ein Lied davon singen (so genannte „Testerfrustration“) und führte zur Entwicklung automatisierter Tests.

Relativ triviale Aufgaben wie das Registrieren einer großen Anzahl Usern sind ein geeigneter Testkandidat (zum Beispiel für Performancetests).

In diesem kleinen Howto nutze ich das Testautomatiserungstool „Katalon Studio“ zur Erstellung und Ausführung der Tests bzw. der Lösung o. a. Aufgabe.

Was ist Katalon Studio?

Katalon Studio ist eine kostenloses und vollständiges Automatisierungstools für Web-, Mobile- und API-Tests. Katalon Studio ermöglicht das Erstellen, Verwalten und Ausführen automatisierter Softwaretests und kann auf externe Testdaten aus Datenbanken und Tabellen zugreifen.

Eine Installation ist nicht erforderlich. Das heruntergeladene Paket wird einfach entpackt und gestartet. Das Tool ist für Windows, Mac und Linux (in einer Konsolenvariante) verfügbar. Aktuelle Version ist bei Entstehen dieses Artikels Version 5.4.2. der Download steht unter https://www.katalon.com/ zur Verfügung.

Ich hoffe mit diesem HowTo nicht nur einen möglichen Weg zur Lösung oben anstehender Aufgabe zeigen zu können, sondern auch den Einstieg in die Testautomatisierung mit Katalon Studio ein wenig zu erleichtern.

Erstellen der Lösung

Katalon Studio ermöglicht das Erstellen von Testfällen ohne Programmierkenntnisse. Das vorherigen Erlernen eine Programmiersprache ist nicht erforderlich. Ähnlich den ersten Schritten in der VBA-Programmierung wird ein Recorder genutzt, der Aktionen aufzeichnet und den zum späteren Ausführen erforderlichen Programmcode erzeugt.

Vorbereitung

Wie auch bei Videoaufzeichnungen ist das vorherige Planen des Ablaufs wichtig. Die Geschwindigkeit während der Ausführung ist unerheblich, es werden jedoch alle Fehler und Korrekturen aufgezeichnet und blähen den Code unnötig auf. Es empfiehlt sich ein „Drehbuch“ zu skizzieren und neben die Tastatur zu legen. Zeit zum Draufschauen ist immer.

Das Drehbuch entsteht „on the fly“ – wir führen alle erforderlichen Schritte aus und notieren sie. Für unsere Aufgabe sieht das Storyboard folgendermaßen aus:

  1. Aufrufen des URL
  2. Klick auf „Registrieren“-Link
  3. Eintragen des Benutzernamens
  4. Eintragen der Emailadresse
  5. Klick auf „Registrieren“- Button
  6. Prüfen, ob weitere Anwender zu registrieren sind
    1. JA: beginne erneut bei Schritt 2
    2. NEIN: gehe zu Schritt 7
  7. Schließen des Browsers

Da entsprechend der Aufgabenstellung Daten aus einer Excel-Tabelle eingefügt werden sollen, bereiten wir diese vor. Für Tests sollten auch nur Testdaten genutzt werden – man kann ja nie wissen 😉

Wer Schwierigkeiten hat, sich Daten einfallen zu lassen kann auf den Fake Name Generator zurückgreifen, auch Excel kann unter Nutzung von eingebauten Funktionen recht zufällige und dennoch formatgültige Daten erzeugen (die Funktionen ZUFALLSZAHL und VERKETTEN reichen dafür bereits aus).

Es ist ein recht überschaubarer Ablauf, machen wir mit unserem Testtool weiter:

Testfall erzeugen (TC)

  1. Herunterladen des Paketes (das Registrieren finde ich ok, ich habe bisher ausser einer Versionsankündigung keine weiteren Mails erhalten.
  2. Entpacken des zip-Archivs
  3. Im entstandenen Verzeichnis mit einem Doppelklick auf die katalon.exe das Programm starten
  4. Ein neues Projekt anlegen: File > New > Projekt
  5. Einen neuen Testfall anlegen: File > New > Test Case

Katalon Studio - neuer Tesfall

Nun ist es Zeit zum Aufzeichnen unser zuvor niedergeschriebenen Schritte.

Tipp: die URL der später aufzurufenden Seite schon mal in die Zwischenablage kopieren.

Schritte aufzeichnen

  1. Makro Recorder starten: Klick auf die Schaltfläche „Record Web“
  2. in das Feld „URL“ die aufzurufende URL hineinkopieren oder eintragen
  3. optional: Browser auswählen
  4. Aufzeichnung durch Klick auf das Browser-Symbol starten
  5. Es wird bereits die erste Aktion gestartet (Navigate: [„URL“]), es startet ein programmgesteuerter Browser. Beim Überstreichen der Menüpunkte und Links erscheint jeweils ein rotes Rechteck. Dies bedeutet, dass der Object Spy ein Element erkannt und bedienen kann
  6. Klick auf Registrieren
  7. Eintragen des Benutzernamens
  8. Eintragen einer Mailadresse
  9. Klick auf Registrieren
  10. Klick auf „Registrieren“
  11. Beenden des Web Recorders durch Klick auf „OK“
  12. den darauf folgenden Dialog „Add Element to Object Repository“ mit „OK“ bestätigen

Der erste Schritt ist getan – wir haben jetzt bereits einen ausführbaren Testfall.

Natürlich müssen auch Testfälle getestet werden. Ein Grundsatz besagt: „Teste so früh wie möglich!“, deshalb führen wir den Testfall jetzt schon einmal aus.

Da der Recorder auch die eingegebenen Daten aufgezeichnet hat löschen wir den eben erstellten Benutzer erst einmal wieder (auch diese Aktion ist ein geeigneter Kandidat für einen Testfall ‚TC2_deleteUser‘).

Erster Testlauf

Katalon Studio Run Button

Die Ausführung wird durch einen Klick auf die Schaltfläche „Run“ gestartet. Auch hier besteht wieder die Möglichkeit zur Auswahl eines Browsers.

Der Durchlauf war fehlerfrei, jedoch haben wir „vergessen“ den Schritt „Schließen des Browsers“ aufzuzeichnen. Katalon Studio ermöglicht die Erweiterung oder Änderung von Testfällen auch programmierunerfahrenen Benutzern.

Editieren des Testfalls

Klicken Sie dazu im Editorbereich des Testfalles (Register „Manual“) auf „Add“ und wählen „Web UI Keyword“. Es wird an unterster Position ein Eintrag (Item) „Accept Alert“ eingefügt, klicken Sie auf dieses Dropdownfeld und wählen „Close Browser“. Nach dem Speichern und einem nochmaligen Testlauf sollte nun auch der Browser geschlossen werden.

Katalon Studio - Manual - Editieren eines Testfalls

Einbinden der Testdaten (TD), Test Suite (TS) erzeugen

Klicken Sie auf File > New > Test Data. Im daraufhin erscheinenden Dialog lassen Sie als Data Type bitte „Excel File“ eingestellt und klicken auf „OK“. Es öffnet sich der „File’s Information“ Bereich. Unter Filename können Sie Ihre Excel-Datei auswählen, bestimmen ggf. noch das Arbeitsblatt („Sheet Name“) – das war es auch schon.

Jetzt werden die Testdaten an den Testfall gebunden. Hierzu wird eine Test Suite angelegt. Test Suites kann man sich wie Arbeitsordner vorstellen, in denen zu einem bestimmten Ereignis die betreffenden Testfälle zusammen gefasst werden können.

Zum Erzeugen einer Test Suite wählen Sie File > New – Test Suite, vergeben einen Namen und bestätigen mit „OK“. Es öffnet sich der Arbeitsbereich „Execution Information“. Klicken Sie hier auf „Show Data Binding“, dann in „Execution Information“ auf „Add“, es öffnet sich der Test Case Browser. Markieren Sie hier Ihren Testfall.

Im Bereich „Test Data“ klicken Sie ebenfalls auf „Add“, wählen „Add Before“ und im Test Data Browser Ihre Testdaten aus.

Katalon Studio - Datenbindung

Binden der Testdaten an den Testfall

Nächster Schritt ist es nun, dem Testfall mitzuteilen, dass er statt unserer Dummy-Daten die Daten aus der Tabelle nehmen soll. Es sind also Variablen mit Werten zu füllen. Wechseln Sie auf das Register Ihres Testfalles (die Registerreiter befinden sich am oberen Rand des Arbeitsbereichs).

Am unteren Rand sehen Sie weitere Reiter, wählen Sie „Variables“. klicken auf Add und nehmen die Einstellungen entsprechend der Abbildung vor (die Felder sind jeweils nach einem Doppelklick editierbar). Die Eintragung für „Default Value“ erreichen Sie durch Doppelklick auf das Feld Value in der Zeile „Test Data“ (siehe Abbildung). Es müssen noch jeweils Zeilen- und Spaltennummer angegeben werden, dann klicken Sie auf „OK“

Datenbindung

Wechseln Sie noch einmal zurück zum Register der Test Suite und klicken im Bereich „Test Data“ auf „Map All“, dann sollte die Darstellung bei Ihnen meinem abgebildeten Screenshot entsprechen.

Zurück zum Test Case: als Input-Werte stehen dort noch unsere Dummy-Werte. Wir ändern Sie per Doppelklick wie in der folgenden Abbildung gezeigt.

TestDataValueInput

Nochmals alles speichern und dann ein weiterer Testlauf – et voilà! Es wurden entsprechend meiner 5 Testdatensätze 5 Benutzer registriert.

Zusammenfassung:

Automatisierte Testfälle lassen sich nicht nur zum Softwaretest verwenden, sondern auch um lästige, umfangreiche und fehlerträchtige Aufgaben zu übernehmen.

Im obigen HowTo wird der Testfall TC1_registerUser dazu verwendet, Benutzer aus einer Excel-Tabelle zu lesen und in eine WordPress-Installation einzufügen.

Verwendet wird die „Registrieren“-Funktion aus WordPress.

Folgende Schritte sind in Katalon Studio erforderlich:

  1. Projekt anlegen
  2. Testfall erzeugen
  3. Prozedur aufzeichnen
  4. Testsuite erzeugen
  5. Testdaten an Testfall binden
  6. Inputdaten gemäß Testdatenbindung im Testfall einstellen
  7. Testsuite ausführen

Das in der Windows-Welt wohl am häufigsten benutzte FTP-Programm ist FileZilla. FileZilla ist in der Lage das Zugangskennwort zu speichern und zeigt zukünftig nur noch als Sternchen / Punkte an (siehe Abbildung 1). Hat man das Passwort vergessen oder verlegt, steht man vermeintlich vor einem Problem.

FileZilla Servermanager

FileZilla ist in der Lage das Zugangskennwort zu speichern und zeigt es zukünftig nur noch als Sternchen / Punkte an

Doch es gibt eine Möglichkeit verschwunden geglaubte Passwörter auszulesen:

  1. Wähle in FileZilla den Menüpunkt „Datei > Export…
  2. Im Dialog „Exporteinstellungen“ wähle „Servermanager-Einträge
  3. Speichere die XML-Datei
  4. Öffne die XML-Datei mittels Notepad++
  5. Suche in der Datei den entsprechenden Eintrag <Pass encoding=base64>MeinBase64CodiertesPasswort</Pass>
  6. Markiere das Passwort
  7. Wähle in Notepad++ den Menüeintrag „Erweiterungen > MIME Tools > Base64 Decode
  8. Das Passwort wird im Klartext angezeigt: <Pass encoding=base64>MeinKlartextPasswort</Pass>

[adrotate banner=“6″]

Verfügt der Rechner nicht über Notepad++, so kann das codierte Passwort auch kopiert und mit den verfügbaren Online-Tools (zum Beispiel Base64Decode) dekodiert werden.

Das Base64-Decodieren stellt keine hinreichende Sicherheit dar, denn immerhin ist ja das Auslesen und Decodieren relativ trivial möglich. Es ist denkbar, dass die XML-Datei in falsche Hände gerät und die Passwörter bekannt werden.

FileZilla verfügt deshalb über die Möglichkeit zur Verwendung eines Masterkennwortes. Daraufhin erfolgt die Speicherung der Kennwörter verschlüsselt in der XML-Datei.

Filezilla - Masterkennwort

Passwörter mit einem Master-Passwort geschützt speichern

Exportieren Sie daraufhin die FileZilla.xml, so erscheint ein Eintrag in der Form

<Pass encoding="crypt" 
pubkey="6M4dPFiiG7etIjwZCmZSf0t+/CiTChQiwJfK3NkbSBxcu5HQ9p6uIu764ed5H8PVLDWCIN+3B/gFANPp4a+VOA==">
SU21cu5S03JNu17GbRk3i2ebjVR0GTBuksyXmdmsmGxcu5HQ9p6uIu764ed5H8PVLDWCIN+3B/gFANPp4a+VODJ4Ilei9068QjS2s4AAm6Q=
</Pass>

Hier reicht nun das oben beschriebene Decodieren nicht mehr aus. Um nun Kennwörter im Klartext zu sehen müssen Sie zunächst in den FileZilla-Einstellungen die Option „Passwörter mit einem Master-Passwort geschützt speichern“ ändern auf „Passwörter speichern“. Sie werden nach dem Master-Passwort gefragt, können danach die FileZilla.xml exportieren und nach obiger Anleitung weiter verfahren.

Die Option zur Verwendung eines Master-Passwortes ist per default ausgeschaltet und sollte von jedem verantwortungsbewussten Webmaster aktiviert werden.

FileZilla -Master-Kennwort nicht mehr verwenden

Master-Kennwort nicht mehr verwenden

Selbstverständlich darf man dann das Master-Passwort nicht vergessen … 😉

die drei Modi des vi

vi – gewöhnungsbedürftig, aber auf jedem UNIX- und Linuxsystem verfügbar. Und naja, irgendwie auch Kult…

Der erweiterte vi ‚vim‚ (= vi improved) muss – wenn gewünscht – nachinstalliert werden und verfügt neben vielen sinnvollen Funktionen und Erleichterungen über den wirklich empfehlenswerten vimtutor.

Der vi verfügt über drei Modi, zwischen denen mit festgelegten Kommandos gewechselt wird:

Kommandomodus: alle Tastatureingaben stellen Kommandos dar, die nicht auf dem Bildschirm erscheinen und zumeist nicht durch Drücken der Eingabetaste bestätigt werden müssen. Dies ist der Modus direkt nach dem Start.

Eingabemodus: alle Tastatureingaben werden als Text behandelt und sind auf dem Monitor zu sehen.

Kommandozeilenmodus: es können längere Befehle eingegeben werden, diese werden üblicherweise durch einen Doppelpunkt eingeleitet und mit der EIngabetste abgeschlossen.

die drei Modi des vi

Grundlegende Kommandos

Textbearbeitung

i Einfügen vor dem Cursor
A Einfügen am Zeilenende
o Einfügen in neuer Zeile
cw Wort ändern
Obige Kommandos wechseln in den Eingabemodus, <ESC> beendet ihn wieder
x Löschen des aktuellen Zeichens
dd Löschen einer Zeile
<anzahl>dd Löschen von <anzahl> Zeilen
dw Löschen eines Wortes
D Löschen der Zeichen rechts vom Cursor innerhalb einer Zeile
r<zeichen> Ersetzen des Zeichens unter dem Cursor durch <zeichen>
u macht letzte Textänderung rückgängig
J Anfügen der nächsten Zeile an die aktuelle Zeile
yw Sichern eines Wortes
yy Sichern einer Zeile
<zahl>yy Sichern einer <zahl> Zeilen
p fügt zuletzt gelöschten oder gesicherten Text nach dem Cursor ein, Wörter werden in der aktuellen Zeile, Zeilen in einer neuen Zeile eingefügt
. Wiederholt letztes Kommando, welches eine Textänderung bewirkte, an aktueller Cursorposition
~ Wandelt Groß- in Kleinbuchstaben und umgekehrt
>> Rechtsshift der aktuellen Zeile um eine Tabulatorposition
<< Macht >> rückgängig

Cursorbewegungen

e Gehe ans Wortende
h Gehe nach links
j Gehe nach unten
k Gehe nach oben
l Gehe nach rechts
w Gehe ein Wort weiter
b Gehe ein Wort zurück
0 Gehe an den Anfang der aktuellen Zeile
$ Gehe an das Ende der aktuellen Zeile
<zeile>G Gehe in die angegebene Zeile
H Gehe in die erste Zeile
G Gehe in die letzte Zeile

Bildschirmdarstellungen

<Strg> d Rolle Bild halbe Seite nach untern
<Strg> u Rolle Bild halbe Seite nach oben
set nonu Zeilennummerierung wird nicht angezeigt
set nu Zeilennummerierung wird angezeigt

Verlassen des Editors vi

ZZ Datei sichern und vi verlassen
:wq! Datei auf Speichermedium schreiben und vi verlassen
:q! vi verlassen ohne die Datei auf den Speicher zu schreiben

Weitere Kommandos

Textbearbeitung

 

I Einfügen am Zeilenanfang
a Einfügen nach Cursor
O Einfügen in neuer Zeile vor der aktuellen Zeile
R Überschreiben der folgenden Zeilen
s Ersetzen eines Zeichens durch Text
S Ersetzen einer gesamten Zeile
X Löschen des Zeichens vor dem Cursor
<anzahl>X Löschen von <anzahl> Zeichen vor der Cursorposition
<anzahl>x Löschen von <anzahl> Zeichen nach der Cursorposition
<anzahl>J Löschen der nächsten <anzahl>-J Neue-Zeile-Zeichen
r<zeichen> Ersetzen des Zeichens unter dem Cursor durch <zeichen>
U bringt die aktuelle Zeile in den Zustand zurück, in dem sie war, als der Cursor als der Cursor in die Zeile kam
„<zeichen>yw Sichert Wort in Puffer <zeichen>
„<zeichen>y$ Sichert Zeile rechts vom Cursor in Puffer <zeichen>
„<zeichen>yy Sichert Zeile in Puffer <zeichen>
„zeichen><zahl>yy Sichert <zahl> Zeilen in Puffer <zeichen>
<zahl>p fügt <zahl>te letzte Löschung nach Cursor ein
„<zeichen>p Fügt Inhalt von Puffer <zeichen> nach Cursor ein
P Fügt zuletzt gelöschten Text vor dem Cursor ein.
<zahl>P Fügt <zahl>te letzte Löschung vor Cursor ein
„<zeichen>p Fügt Inhalt von Puffer <zeichen> vor Cursor ein

Cursorbewegungen

… coming soon …

Weiterführende Literatur: